Dienstag, 8. Mai 2018

Alte Bäume

Nun ist ein alter Baum ein Stückchen Leben. Er beruhigt. Er erinnert. Er setzt das sinnlos heraufgeschraubte Tempo herab, mit dem man unter großem Geklapper am Ort bleibt. 
Und diese alten Bäume sollten dahingehen, sie, die nicht von heute auf morgen nachwachsen? Die man nicht ›nachliefern‹ kann?
Die nicht in Serien, frei ab Wald, wieder aufgebaut werden können?  

© Kurt Tucholsky

Bei meinem Besuch im Schlosspark von Laxenburg habe ich einige dieser wunderbaren, alten Bäume gesehen - leider, nicht von allen die Kenntnis, welcher Art sie sind.
Aber im Herbst komme ich wieder und dann wird alles klar sein ;-)


** Klick auf die Bilder = größer sehen **


???


Platane (Platanus)

Hängende Rot/Blut/Buche (Fagus sylvatica)

Trauerweide (Salix babylonica)

???

Diese Aufnahmen stammen vom 18. April, also konnte man das Ausmaß der Bäume, durch das noch fehlende Laub, sehr gut erkennen.

Kommentare:

  1. Bäume sind wunderbare Lebewesen, deren Wert viele leider nicht mehr zu schätzen wissen.
    LG, Varis

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  2. Diese Alten und stolzen Bäume, fest verwurzelt mit der Heimat - man sollte sie nicht fällen dürfen, solange sie gesund genug zum Überleben sind

    lg gabi

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  3. das ist ein schöner Beitrag, tolle Bilder, ich hoffe, du bist gut in die Woche gestartet, Klaus

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    1. Danke, lieber Klaus
      Die Sonne scheint und ich darf nicht klagen. Alles ist gut.
      Ich wünsche dir eine angenehme Woche und schicke
      liebe Grüße
      Elisabetta

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  4. Liebe Elisabetta,

    das sind weise Gedanken von Tucholsky, die du mitgebracht hast. Wenn ein Baum zur Gefahr wird, wenn er kränkelt, dann muss man ihn wohl fällen.
    In solch großen Parks haben sie Platz, können sich entfalten und sind ein Segen für die Natur und nicht zuletzt auch für den Menschen.
    Gerade an heißen Tagen spenden wie wohltuend Schatten, da lässt es sich unter ihrem grünen Dach wunderbar aushalten.:-)

    Du hast tolle Exemplare mitgebracht und das Foto mit dem Wasser strahlt Frische und Ruhe aus. :-)

    Liebe Grüße und hab einen feinen Nachmittag
    Christa

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  5. Liebe Elisabetta,

    ganz ganz herrlich diese Giganten der Natur, der in seiner Größe auf die armselige Kreatur Mensch herabblickt. Jedes einzelnes Exemplar, was Du uns hier zeigst, sollten wir wirklich als Geschenk betrachten.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  6. Liebe Elisabetta,
    Tucholsky hat es auf den Punkt gebracht und dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
    Wunderbar sind diese herrlichen alten Bäume. Ich liebe ja ganz besonders die Trauerweiden. Leider sieht man sie nicht mehr oft.
    Liebe Grüße
    moni

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  7. Servus Elisabetta,
    "Dank gebührt denen, die lange vor unserer Zeit diese Bäume gepflanzt haben!" - Und natürlich dir,
    dass auch wir uns an ihnen erfreuen dürfen - freue mich schon auf die Herbstbilder!
    Eine Blutbuche steht seit 38 Jahren auch bei uns im Garten (allerdings schon etwas gestutzt)
    Einen erfreulichen Wochenteiler,
    Luis

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  8. Moin liebe Elisabetta,
    ein wunderbares Gedicht, ja und er hat so recht der Herr Tucholsky.
    Ich bin auch immer wieder erstaunt wie groß und mächtig diese Bäume wachsen, wenn man sie dann lässt.
    So ein Spaziergang durch den Schloßpark muss herrlich sein, sehr schön gepflegt sieht er aus.

    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Mittwoch.
    Liebe Grüße
    Biggi

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  9. Guten Morgen Elisabetta,
    ja das sind wunderbare Bäume und wunderschöne Gedanken von Tucholsky, das werde ich mir mal speichern für meinen Mann.
    Wir haben ja vor Kurzem eine 500-jährigen Eiche bekommen, die leider letztes Jahr gefällt wurde, nun liegt sie bei uns auf dem Hof. Mal schauen was daraus passiert. Aber wenn man vor so einem Giganten steht ist man wirklich ergriffen
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  10. Liebe Elisabetta, diese alten knorrigen Bäume sind wirklich etwas Wunderbares. Es ist toll, wenn sie lange gesund sind, aber irgendwann kann es halt doch passieren, dass sie kaputt werden... Schloss Laxenburg habe ich bislang leider noch nie besucht.

    LG Kathrin

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